Mercedes als Grippe-Prophylaxe

Virenfrei unterwegs: Gesundheitsministerin Ulla SchmidtVom medizinischen und ökonomischen Standpunkt in Grippe-Zeiten aus betrachtet, ist das völlig korrekt, wie unsere Gesundheitsministerin in Urlaub gefahren ist: Sie erholt sich abseits ausgetretener Touristenpfade, während in den Zentren von Mallorca die Mexiko-Grippe per Strohhalm verbreitet wird. Und sie meidet dank Dienstwagen öffentliche Verkehrsmittel und damit Menschenmassen auf engstem Raum. Viren lieben Menschenmassen, aber Diebe lieben Mercedes. Jetzt muss Frau Schmidt wahrscheinlich doch Taxi fahren oder einen kleinen Kompaktwagen. Da steigt die Ansteckungsgefahr, auch wenn man sich alle drei Stunden die Hände in Unschuld wäscht. Aber wir können die Ministerin beruhigen, falls sie doch krank wird: Die Mexiko-Grippe verläuft momentan viel milder als die gewohnte Grippe. Trotzdem sollte sie in Berlin auf keinen Fall den Helden der Arbeit spielen und ins Büro gehen. Lieber lange daheim bleiben. Das bewahrt die Kollegen vor Viren. Und nicht ins Ministerium zu fahren, könnte für Frau Schmidt eine gute Vorbereitung sein auf die nächste Legislaturperiode.

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