Globale Verbindungen in Rüsselsheim

Jetzt wollen auch die Chinesen unseren Opel. Nicht nur die Russen. Naja. Nicht die Opel-Autos (sonst müssten wir nicht verkaufen), sondern die ganze, frisch von der alten Mutter GM abgenabelte Firma. Gut, dass Opel genügend Geld vom Staat bekommen hat (und gleichzeitig dank Abwrackprämie ordentliche Geschäfte macht), um den künftigen Besitzer in Ruhe auf Tauglichkeit zu prüfen. So oder so wird es spannend: Entweder wird Opel eine russisch-amerikanische oder eine chinesisch-amerikanische Weltfirma – Deutschland steigt ja aus. Es entstehen neue globale Verbindungen in Rüsselsheim. Und was die Käufer wollen, ist auch klar: Wissen und Fertigkeiten. Keine Autos. Kaum anzunehmen, dass Russen oder Chinesen in Deutschland produzieren lassen; noch sind wir kein Niedriglohnland. Aber so lange die neuen Besitzer bei uns denken und Autos für Westeuropa bauen lassen, haben die meisten Standorte und Opelaner auch unter Russen und Chinesen eine Chance.

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2 Kommentare zu Globale Verbindungen in Rüsselsheim

  1. Pingback: Rüsselsheim - Blog - 06 Jul 2009

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